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Experten-Interviews

Interview: Sibylle Meister

Frau Meister, der Berliner Wohnungsmarkt steht unter Druck. Die Mieten steigen und die Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen werden immer länger. Um diesen Problemen Herr zu werden, spricht man nun vielfach von der Ausübung des bezirklichen Vorkaufsrechts. Wie kann dieses Vorkaufsrecht überhaupt zum Tragen kommen und wie bewerten Sie generell diese Ausübung?

SibylleMeister: Kauft ein Erwerber ein Wohnhaus in einem Gebiet, welches im Geltungsbereich der sozialen Erhaltungsverordnung – also in einem Milieuschutzgebiet liegt, kann der Bezirk ein Vorkaufsrecht ausüben. Immer häufiger steigen einige Bezirke in diese Kaufverträge ein und kaufen somit zugunsten einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Immobilien. Dadurch sollen niedrigere Mieten gesichert werden.

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Interview: Jacopo Mingazzini

Milieuschutzgebiete – was ist schlecht an einer aktiven Wohnungspolitik in Berlin?

Milieuschutzgebiete gehen in Berlin mit Abwendungsvereinbarungen, einer sog. Umwandlungsverbotsverordnung und einer bürokratischen und restriktiven Genehmigungspraxis einher.
Besonders die Praxis, Modernisierungsgenehmigungen nur dann zu erteilen, wenn der Investor auf Modernisierungsmieterhöhungen ganz oder teilweise verzichtet, wird zu einem weitgehenden Investitionsstopp führen.

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Interview: Dr. Dr. Zitelmann

Sie schreiben gefühlt jedes Jahr ein neues Buch, was ist die jüngste Publikation?

Zitelmann: „Die Gesellschaft und ihre Reichen. Vorurteile über eine beneidete Minderheit“. Das ist die weltweit erste große Monographie zu Vorurteilen über reiche Menschen, die oft als Sündenböcke für gesellschaftliche Fehlentwicklungen herhalten müssen. Ich habe mich gefreut, dass es schon über 30 Besprechungen und Artikel in namhaften Medien gab, z.B. Spiegel, Focus, FAZ, Welt, Neue Zürcher Zeitung – sogar auf der ersten Seite der Londoner TIMES. Leseproben, Inhalt und alle Besprechungen kann man hier finden: http://die-gesellschaft-und-ihre-reichen.de/presse/

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